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Warum Sie beim Duschen bares Geld verschenken – und wie Sie 350 Euro retten

Hätten Sie gedacht, dass Sie mit einer winzigen Änderung im Badezimmer Ihr Haushaltsbudget um hunderte Euro entlasten können? Aktuelle Daten des neuen Warmwasserspiegels zeigen, dass drei von vier Haushalten in Deutschland deutlich mehr für warmes Wasser bezahlen als eigentlich nötig wäre.

Das steckt hinter dem Sparpotenzial von 2,8 Milliarden Euro

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat in ihrer neuesten Analyse eine gewaltige Summe errechnet, die deutsche Haushalte jährlich unnötig ausgeben. Bundesweit könnten durch optimiertes Verhalten rund 2,8 Milliarden Euro an Energiekosten für Strom und Gas eingespart werden.

Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt verschenkt demnach jedes Jahr etwa 90 Euro, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen. Diese Ersparnis ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern schont durch die CO2-Reduktion auch massiv die Umwelt.

Der unsichtbare Kostentreiber in Ihrer Dusche

Ein besonders überraschender Hebel für die Ersparnis ist laut Experten der Austausch des Duschkopfes gegen ein modernes Sparmodell. Ein herkömmlicher Duschkopf lässt oft unnötig viel Wasser durchfließen, während ein Sparduschkopf durch Luftbeimischung bis zu 50 Prozent einspart.

Allein durch diesen kleinen Wechsel lassen sich laut der Analyse mehr als 350 Euro pro Jahr an Wasser- und Energiekosten einsparen. Zusätzlich halbiert eine Reduzierung der Duschzeit auf etwa fünf Minuten die Kosten und bringt weitere 100 Euro Ersparnis.

Warum das Eco-Programm am Ende günstiger ist

Viele Verbraucher meiden die Eco-Programme ihrer Geräte, weil diese oft deutlich länger laufen als herkömmliche Waschzyklen. Dabei verbrauchen diese Programme trotz der längeren Zeitspanne signifikant weniger Wasser und Strom, da das Aufheizen effizienter erfolgt.

Wer konsequent auf diese Einstellung setzt, kann seine jährlichen Kosten um weitere 60 Euro senken. Wie die Geschäftsführerin von co2online, Tanja Loitz, betont, liefert der digitale Warmwasserspiegel hierfür individuelle Analysen und konkrete Tipps für jeden Haushalt.

Digitale Helfer entlarven teure Gewohnheiten

Die größte Hürde für Einsparungen ist laut einer Umfrage die Unkenntnis über den eigenen tatsächlichen Warmwasserverbrauch. Die meisten Menschen wissen schlichtweg nicht, ob ihr Verbrauch im Vergleich zum Durchschnitt zu hoch oder bereits effizient ist.

Hier setzt der kostenlose WasserCheck an, der eine detaillierte Verbrauchsanalyse ermöglicht und sofortige Handlungsempfehlungen gibt. So lässt sich mit wenigen Klicks feststellen, wo im eigenen Heim die größten Einsparpotenziale bei der Warmwasseraufbereitung schlummern.

Zusammenfassung

  • Ein Zwei-Personen-Haushalt spart durchschnittlich 90 Euro pro Jahr.
  • Ein Sparduschkopf kann die Kosten um über 350 Euro jährlich senken.
  • Bundesweit könnten 3 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden.

Häufige Fragen

Wie viel Geld spart ein Sparduschkopf wirklich?

Ein Sparduschkopf reduziert den Wasserdurchfluss um bis zu 50 Prozent durch Luftbeimischung, was bei einem durchschnittlichen Haushalt eine Ersparnis von über 350 Euro pro Jahr bei den Wasser- und Energiekosten bedeuten kann.

Warum ist das Eco-Programm sparsamer, obwohl es länger dauert?

Das Eco-Programm verbraucht weniger Energie, weil das Wasser langsamer und auf niedrigere Temperaturen erhitzt wird. Die längere Laufzeit wird benötigt, um trotz weniger Energieeinsatz die gleiche Reinigungsleistung zu erzielen.

Quelle: Quelle: co2online gGmbH, Warmwasserspiegel 2023

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