StartNewsZahlen, Daten, FaktenImmobilien-Hammer: Das sollten Sie jetzt laut Experten wissen

Immobilien-Hammer: Das sollten Sie jetzt laut Experten wissen

Der große Umbruch auf dem Immobilienmarkt

Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt für Millionen von Mietern und Eigentümern in ganz Deutschland. Neue Gesetze, steigende Kosten und technologische Vorgaben krempeln den Alltag rund um die eigenen vier Wände massiv um.

Piet Derriks, Chef von immowelt, fordert angesichts dieser Lage klare Regeln und stabile Förderungen von der Politik. Der Experte betont, dass weniger Bürokratie und bezahlbarer Wohnraum die zentralen Aufgaben der kommenden Monate sein müssen.

Teure Pflichten für Hausbesitzer und Vermieter

Besonders Hausbesitzer müssen jetzt aufmerksam werden, da das Gebäudeenergiegesetz neue Dämmpflichten für Rohrleitungen vorschreibt. Wer Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen nicht fachgerecht isoliert, riskiert empfindliche Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Gleichzeitig sorgt die Grundsteuerreform für Bewegung, da die Abgabe ab Januar nach einem völlig neuen Berechnungsmodell erhoben wird. Während die Kosten in ländlichen Regionen sinken könnten, müssen sich viele Städter auf deutlich höhere Forderungen einstellen.

Überraschende Wende beim Neubau

Eine gute Nachricht gibt es für Bauherren, die durch den neuen „Gebäudetyp E“ deutlich einfacher und günstiger bauen können. Das „E“ steht hierbei für einfach und experimentell, was den Verzicht auf teure Komfort-Standards bei voller Sicherheit ermöglicht.

Dagegen herrscht bei der Solarförderung große Unsicherheit, da die klassische Einspeisevergütung für private Photovoltaikanlagen vor dem Aus stehen könnte. Experten raten Besitzern bereits jetzt dazu, verstärkt auf den Eigenverbrauch des Stroms zu setzen, um rentabel zu bleiben.

Entlastung für Haushalte mit geringem Budget

Für Mieter mit knappem Budget gibt es immerhin einen Lichtblick beim Wohngeld, dessen Zugang deutlich erleichtert wird. Höhere Einkommensgrenzen sorgen dafür, dass ab 2025 wesentlich mehr Familien und Alleinerziehende finanzielle Unterstützung beantragen können.

Dennoch bleibt die Belastung durch die CO₂-Steuer hoch, die pro Durchschnittshaushalt allein für das Heizen etwa 300 Euro kosten wird. Da die Steuerstufe um 20 Prozent steigt, sollten Verbraucher ihre Heizkostenabrechnungen im kommenden Jahr besonders genau prüfen.

Zusammenfassung

  • Bußgelder bis zu 50.000 Euro bei fehlender Rohrdämmung möglich
  • Grundsteuerreform tritt mit neuem Berechnungsmodell in Kraft
  • Gebäudetyp E soll Baukosten durch weniger Bürokratie senken

Häufige Fragen

Was ändert sich 2025 bei der Grundsteuer?

Ab 2025 wird die Grundsteuer nach einem neuen Modell berechnet, das auf Grundstückswert, Lage und Gebäudeart basiert, was regional zu Kostensteigerungen führen kann.

Wer muss 2025 seine Heizungsrohre dämmen?

Nach dem Gebäudeenergiegesetz müssen Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen gedämmt werden, um Energieverluste zu vermeiden und Bußgelder zu verhindern.

Quelle: Wie immowelt zuerst berichtete, steigen die Kosten für die CO₂-Steuer beim Heizen im Jahr 2025 um rund 20 Prozent.

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