StartNewsHausbesitzer aufgepasst: So heizen Sie auch bei -15 Grad ohne Gas

Hausbesitzer aufgepasst: So heizen Sie auch bei -15 Grad ohne Gas

Stellen Sie sich vor, es herrscht tiefster Winter mit zweistelligen Minusgraden und Ihre Heizung liefert trotzdem mühelos wohlige Wärme ohne fossile Brennstoffe. Was bisher oft als Schwachstelle der Energiewende galt, wird durch moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen nun auch für unsanierte Bestandsgebäude in kälteren Regionen zur Realität.

Revolution am Verdichter-Markt

Das Herzstück dieser Entwicklung ist eine neuartige Kompressor-Technologie mit Doppeleinspritzung, die speziell für das umweltfreundliche Kältemittel R-32 konzipiert wurde. Diese sogenannten Scroll-Verdichter ermöglichen es, Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius selbst bei einer Außentemperatur von -15 Grad stabil zu halten.

Durch diese enorme Leistungsfähigkeit ist die freie Wahl zwischen klassischer Fußbodenheizung und herkömmlichen Radiatoren endlich kein technisches Hindernis mehr. Hausbesitzer können ihre alten Heizkörper oft einfach weiter nutzen, was die Kosten für eine Sanierung drastisch senkt.

Flüsterleise Power für das Wohngebiet

Ein häufiger Streitpunkt bei der Installation von Außengeräten ist die Geräuschentwicklung, die in eng bebauten Siedlungen oft zu Konflikten führt. Die neue Generation arbeitet jedoch mit nur 35 Dezibel in drei Metern Entfernung, was etwa dem Flüstern in einer Bibliothek entspricht.

Erreicht wird diese Laufruhe durch ein spezielles Design mit nur einem großen Rotorblatt, das sich deutlich langsamer dreht als herkömmliche Ventilatoren. Dreifache Schalldämpfung und geräuschentkoppelte Bauteile sorgen dafür, dass die Nachbarschaft von der Heizleistung akustisch kaum etwas mitbekommt.

Einfache Montage ohne Spezialschein

Für viele Handwerker und Bauherren ist die Installation ein entscheidender Faktor bei der Wahl des passenden Systems. Dank der Monoblock-Bauweise zirkuliert das Kältemittel ausschließlich im geschlossenen Kreislauf des Außengeräts, was den Aufbau massiv vereinfacht.

Dadurch können auch Installateure ohne speziellen Kälteschein die Anlage sicher in Betrieb nehmen, da lediglich wasserseitige Verbindungen zum Innengerät nötig sind. Dies beschleunigt nicht nur den Austausch alter Öl- oder Gasheizungen, sondern macht das System auch für Neubauten mit hohem Komfortanspruch attraktiv.

Design trifft auf maximale Flexibilität

Dass moderne Technik nicht klobig aussehen muss, beweist das elegante Gehäuse in Silber mit einem horizontalen schwarzen Frontgitter. Diese Optik kaschiert den Ventilator fast vollständig und integriert sich harmonisch in moderne Fassadenbilder.

Zudem lassen sich die Systeme flexibel mit vorhandenen Solaranlagen oder Kaminöfen kombinieren, um die Energieeffizienz weiter zu steigern. Verschiedene Speichervarianten von 180 bis 500 Litern garantieren dabei eine hygienische Warmwasserbereitung nach dem Durchlaufprinzip.

Zusammenfassung

  • Vorlauftemperaturen bis 70 Grad bei -15 Grad Außentemperatur möglich
  • Extrem leiser Betrieb mit nur 35 Dezibel Schalldruckpegel
  • Einfache Installation durch Monoblock-Bauweise ohne Kälteschein

Häufige Fragen

Kann eine Wärmepumpe herkömmliche Heizkörper versorgen?

Ja, moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius und sind damit ideal für den Betrieb mit klassischen Radiatoren in der Sanierung geeignet.

Wie laut ist eine moderne Wärmepumpe im Betrieb?

Hochwertige Modelle wie die Daikin Altherma 3 H HT arbeiten mit nur ca. 35 Dezibel in drei Metern Abstand, was vergleichbar mit leisem Flüstern ist und den Einsatz in Wohngebieten problemlos ermöglicht.

Quelle: Die Informationen basieren auf technischen Daten der DAIKIN Airconditioning Germany GmbH.

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